Verkehrs- und Unfallrecht

Verkehrsrecht

COM LEGAL hat besondere Expertise im Verkehrsrecht.

Wir übernehmen Ihre Verfahren bei Ordnungswidrigkeiten und Bußgeldern. Wir vertreten Sie im Verkehrsstrafrecht, z. B. bei Unfallflucht, gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr oder bei fahrlässiger Körperverletzung. Auch bei Verlust der Fahrerlaubnis oder bei Streitigkeiten rund um den Kfz-Kauf sind wir Ihr Partner.

Für die erfolgreiche Abwicklung von Verkehrsunfallschäden, insbesondere Sach- und oder Personenschäden haben wir unter der Marke Crashfuchs ein Team gebildet, dass besonders effizient und mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit die Vertretung Ihrer rechtlichen Interessen übernimmt.

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Verkehrsunfälle

Den Angaben des statistischen Bundesamts zur Folge, ereigneten sich allein im Jahr 2018 über 3.6 Millionen Verkehrsunfälle auf deutschen Straßen.

Nach der juristischen Definition handelt es sich bei Verkehrsunfällen um „unvorhergesehene und plötzliche Ereignisse, die im ursächlichen Zusammenhang mit dem Straßenverkehr und seinen typischen Gefahren stehen“. Die unmittelbare Folge von Verkehrsunfällen sind Personen- und Sachschäden. Personenschäden können mit leichten oder schweren Verletzungen der Betroffenen verbunden sein.

Erfreulicherweise entwickelte sich die Anzahl der Verkehrstoten über die letzten drei Jahrzehnte konsequent zurück. Nichtsdestotrotz liegt die jährliche Zahl der Verkehrsunfälle mit Todesfolge weiterhin im dreistelligen Bereich. Betroffene und Hinterbliebene haben eine Reihe von zivilrechtlichen Ansprüchen, die sie gegenüber dem Verursacher des Unfalls bzw. seiner Versicherung geltend machen können. Hierbei kann es sich um diverse Schadensersatz- und/oder Schmerzensgeldansprüche handeln. Auch Geschädigte, die einen Sachschaden erlitten haben, müssen nicht auf ihren Kosten sitzenbleiben. Ersatzansprüche stehen den Geschädigten z.B. für die Reparaturkosten oder den Totalschaden zu.

In dieser Rubrik erhalten Sie zahlreiche Informationen über die juristischen Folgen von Verkehrsunfällen. Bei Fragen rund um das Thema Verkehrsunfälle, können Sie uns jederzeit für ein kostenloses und unverbindliches Erstberatungsgespräch kontaktieren.

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Weitere Informationen

Verhalten nach einem Verkehrsunfall

Ein Verkehrsunfall ist für jeden Beteiligten eine Ausnahmesituation, in der es nicht jedem immer leicht fällt angemessen zu reagieren. Insbesondere deswegen ist es enorm wichtig, den ersten Schock abzuschütteln, tief durchzuatmen und Ruhe zu bewahren! Erst in diesem Gemütszustand ist es möglich rationale und richtige Entscheidungen zu treffen. Im Folgenden werden die wichtigsten Verhaltenstipps dargestellt, die nach einem Verkehrsunfall befolgt werden sollten.

Sichern der Unfallstelle und Erste Hilfe

Um die Verursachung weiterer Unfälle zu verhindern, hat die Absicherung der Unfallstelle absoluten Vorrang. Stellen Sie das Fahrzeug nach Möglichkeit am Fahrbahnrand ab und schalten Sie die Warnblinkanlage ein. Ziehen Sie sich die Warnweste an und stellen Sie das Warndreieck ca. 50 bis 150 Schritte vor der Unfallstelle auf. Damit Sie sich nicht unnötig in Gefahr bringen, sollten Sie nach Möglichkeit hinter der Leitplanke entlanglaufen und nicht die Fahrbahn betreten. Rufen Sie den Notruf, wenn es Verletzte gegeben hat und leisten Sie Erste Hilfe, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen!

Nachdem Sie diese Schritte befolgt haben, sollten Sie sich nicht mehr im Unfallfahrzeug aufhalten und eine sichere Stelle aufsuchen. Bereits ab diesem Zeitpunkt ist es ratsam, Ihren Anwalt zu kontaktieren!

Hinzuziehen der Polizei

Die Polizei sollte insbesondere dann hinzugezogen werden, wenn Sie der Meinung sind, dass der Unfallgegner den Unfall allein verschuldet hat. Nach Eintreffen der Polizei sollten Sie versuchen eine Unfallaufnahme zu erwirken. Unter keinen Umständen sollten Sie gegenüber der Polizei irgendeine Art von Schuldeingeständnis abgeben. Dies gilt selbstverständlich auch für Äußerungen gegenüber dem Unfallgegner.

Beweissicherung

Nach einem Verkehrsunfall ist es essentiell Beweise zu sichern. Dies gilt erst recht, wenn die Polizei die Unfallaufnahme nicht vornimmt oder wegen einem behaupteten „Bagatellschaden“ verweigert. Überprüfen Sie unbedingt das polizeiliche Unfallprotokoll und widersprechen Sie, sofern Sie Unstimmigkeiten darin finden. Sicher ist sicher: Selbst, wenn die Polizei den Unfall aufnimmt und Beweise sichert, sollten Sie immer eigene Beweise sichern.

Checkliste: Welche Beweise sind zu sichern und zu protokollieren?

Stellen Sie zunächst die Personalien des Unfallgegners fest. Hierzu lassen Sie sich am besten ein amtliches Dokument, wie z.B. den Personalausweis oder den Führerschein vorzeigen.

Bringen Sie die Versicherungsgesellschaft und die Versichertennummer des Unfallgegners in Erfahrung.

Als nächstes sollten Sie Informationen zum Fahrzeug des Unfallgegners dokumentieren. Hierzu zählt zumindest das amtliche Kennzeichen.

Gab es Zeugen für den Unfall? Wenn dies zutrifft, sollten deren Personalien ebenfalls aufgenommen werden.

Fotografieren Sie den Unfallort und die Unfallfahrzeuge. Aus den Fotos sollte der exakte Ort des Unfallgeschehens, die Stellung der Fahrzeuge nach dem Unfall und die sichtbaren Schäden an den Fahrzeugen hervorgehen.
Hierbei sollten Sie lieber ein Foto zu viel knipsen, als eins zu wenig. Sofern Ihnen das Fotografieren nicht möglich sein sollte, ist es ratsam entsprechende Zeichnungen anzufertigen. Im besten Fall lassen Sie ihre Skizzen vom Unfallgegner unterzeichnen.

Schweigen ist Gold!

Als Unfallbeteiligter sind Sie lediglich dazu verpflichtet, Informationen zu der eigenen Person und Angaben zu Ihrem Fahrzeug preiszugeben. Sie müssen sich nicht zum Hergang des Unfalls und der Schuldfrage äußern und sollten dies auch auf gar keinen Fall tun! Verweisen Sie bei Nachfragen seitens des Unfallgegners, der Polizei oder der Versicherung auf Ihren Anwalt. Um sich nicht auf Suggestiv- oder Fangfragen einzulassen, die darauf abzielen, Ihnen ein indirektes Schuldeingeständnis zu entlocken, sollten Sie am Unfallort keinerlei Aussagen tätigen, die über die oben genannten Pflichtangaben hinausgehen. Ein direktes oder indirektes Schuldbekenntnis würde Ihre Ansprüche und Ihren Versicherungsschutz in Gefahr bringen.

Merke: Aussagen, die Ihre eventuelle (Mit-)Schuld gegenüber dem Unfallgegner, der Polizei oder der Versicherung eingestehen, sind tunlichst zu unterlassen! Verweisen Sie bei Nachfragen, die über die Pflichtangaben bzgl. Ihrer Person und dem Fahrzeug hinausgehen, auf Ihren Anwalt!

Hinzuziehen des Anwalts

Es ist in den meisten Fällen ratsam, noch an Ort und Stelle Ihren Anwalt zu kontaktieren. Auf gar keinen Fall sollten Sie sich auf scheinbar lukrative Angebote von Versicherungen einlassen, bevor Sie nicht Rücksprache mit Ihrem Anwalt gehalten haben. Versicherungen versuchen Geschädigte, die keine Kenntnisse von Ihren Rechten haben, mit Angeboten von zweifelhafter Qualität abzuspeisen. Bei den angebotenen Summen handelt es sich regelmäßig nur um einen Bruchteil dessen, was Sie mit Hilfe eines Anwalts erzielen können.
Für ein kostenfreies und unverbindliches Erstberatungsgespräch können Sie uns jederzeit telefonisch kontaktieren.

Ansprüche als Unfallopfer

Als Unfallopfern stehen Ihnen grundsätzlich eine Vielzahl von Ansprüchen zu. So z.B. Schadensersatzansprüche für erlittene Sachschäden sowie Ersatzansprüche für Behandlungs- und Reparaturschäden. Weiterhin könnte Ihnen ein Anspruch auf ein angemessenes Schmerzensgeld oder ein Anspruch für ihren Verdienstausfall zustehen. Allerdings könnten Ihre Ansprüche zu mindern sein, sofern Sie sich ein Mitverschulden anrechnen lassen müssen.

Ob dies der Fall ist, lässt sich erst nach einer umfassenden Würdigung der Sachlage beurteilen. Beachten Sie auch unsere Ausführungen zu Verkehrsunfällen im Allgemeinen. Diese bieten eine ausführliche Übersicht über mögliche Ansprüche, die grundsätzlich auch für Unfälle mit E-Rollern Geltung besitzen.

Auch bei E-Scooter-Unfällen ist bei einem Alleingang mit Schwierigkeiten hinsichtlich der Ermittlung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche zu rechnen, sodass sie unbedingt einen Anwalt hinzuziehen sollten. Dies erhöht die Chancen, dass Sie tatsächlich in voller Gänze an das Ihnen zustehende Recht kommen. Für eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung können Sie uns gerne telefonisch oder schriftlich kontaktieren.

Womit Sie als Unfallverursacher zu rechnen haben

Sollten Sie als Unfall(mit)verursacher beschuldigt werden, haben Sie nicht nur die Geltendmachung der oben genannten zivilrechtlichen Ansprüche seitens des Unfallgegners zu befürchten, sondern auch die Anwendung des Ordnungswidrigkeiten- und Strafrechts.
Letzteres häufig in Form des Vorwurfs der fahrlässigen Körperverletzung, § 229 StGB, sofern es zu einem Personenschaden gekommen sein sollte.

Die möglichen Sanktionen reichen von hohen Bußgeldern bis hin zum Entzug der Fahrerlaubnis und mehr. All dies setzt allerdings voraus, dass Sie den Unfall auch tatsächlich verschuldet oder zumindest mitverschuldet haben und entsprechende Beweise bzw. Vermutungen vorliegen. Dank unserer Erfahrung im Verkehrsrecht können wir Ihnen unsere Expertise vollumfänglich zu Diensten stellen. Im Zusammenhang mit dem Verkehrsrecht vertreten wir Sie nicht nur in zivilrechtlichen, sondern selbstverständlich auch in strafrechtlichen Angelegenheiten. Aufgrund der praktischen Untrennbarkeit beider Gebiete in vielen verkehrsrechtlichen Fällen, bietet sich vielfach das sogenannte Adhäsionsverfahren an.

Kontaktieren Sie uns gerne für eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung.


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